Aktuelle ProjekTe

Mai 2026

Irish & Gospel

Samstag 29. Mai 2026, 20 Uhr, Kirche Sacre-Coeur Basel

Sonntag 30. Mai 2026, 16 Uhr, Reformierte Kirche Pratteln


Vergangene Projekte

November 2025

Eine Reise durch 5 Jahre Ichos Vokalensemble! In diesen Jahren haben wir sieben Programme zu Gehör gebracht, jedes davon hatte seine ganz eigene Signatur und wie das so ist, wenn etwas Neues ins Leben gerufen wird, gab es viele „erste Male“.

Für das Projekt Memento, haben aus jedem dieser Programme mindestens ein Stück ausgewählt. Es sind Stücke, die uns persönlich wichtig sind, aber auch solche, die unserer Meinung nach das Ensemble geprägt und ihm einen eigenen Charakter gegeben haben.

Juni 2025

Werke von Gregers Brinch (UA), Lucia Birzer, Christa von Heydebrand, Zoltán Kodály, Johanna Lamprecht (UA) und Kaija Saariaho

Die halbstündige Auftragskomposition «Vermählt» von Gregers Brinch wurde von zeitgenössischen Werken, die verschiedene musikalische Figuren des Menschseins ergründen, eingerahmt. In der Euphorie, im Träumen, im Erinnern, im Lieben, Verzweifeln und im Hoffen äussert sich jeder Mensch unabhängig von seiner kulturellen oder religiösen Identität. Mit teilweise unbekannten und umso mehr entdeckenswerten Werken wollte das Projekt ein musikalisches Plädoyer für Menschlichkeit sein.

In «Vermählt» finden sich Figuren, die eine tiefe und sehr lebendige Liebe zur Erde und vor allem zum Leben in sich tragen – Gregers Brinch

Dezember 2024

Englische Chormusik zu Weihnachten von Benjamin Britten, John Tavener, Peter Warlock & Philip Ledger

Weihnachten ist nahe. In der stillen Einkehr und dem zugleich jauchzenden Frohlocken findet das spannungsvolle Geschehen der Heiligen Nacht seinen immer wiederkehrenden Ausdruck. Vielleicht ist es die immer wiederkehrende Spannung zwischen Winterkälte und Kerzenschein, zwischen der Not der Welt und dem Weihnachtsgeschehen. Dieses offenbare Geheimnis, das so selbstverständlich in unser Erleben eingezogen ist, wurde durch die musikalische Dramaturgie dieses Konzertes von Neuem in uns wach gerufen.

Sopran | Anne Keil
Mezzo | Camilla Steuernagel
Harfe | Marlene Andersson

Mai 2024

Norwegische und Schwedische Volkslieder in originellen Arrangements.

Våren – Der Frühling. Die Zartheit der erwachenden Erde in Lilie, Rose und Salbei. Die Helligkeit der Waldeslichtungen, der wärmer werdende Frühlingswind. Die Fröhlichkeit bei Tanz, Gesang und Wein! Das geheimnisvolle Hellbleiben bei Nacht. Die Sehnsucht nach der innigen Verbundenheit mit der Natur. Dankbarkeit für das Neuwerden in allen seinen Facetten. Das nordische Erleben dieser Jahreszeit(en) scheint eine besondere Intensität zu besitzen und das künstlerische Gemüt anzuregen. Ein Grund mag im langen, dunklen und oft harten Winter liegen. Der Frühling wird dadurch intensiver und farbiger, aber auch lebendiger. Das musikalische Spiel mit Farbe, mit Licht und Schatten ist äusserst präsent.

September 2023

Das Ichos Vokalensemble beschäftigte sich in diesem Projekt mit dem Frieden im Menschen. Dabei fragte es aus künstlerischer Perspektive nach den inneren Voraussetzungen eines gelebten Friedens.

Im Zentrum stand der Komponist Arvo Pärt. In seiner Musik kommt es auf das Zusammenspiel der Akteure und Stimmen an. Das Geflecht der Stimmen ergibt erst den musikalischen Sinn. Dies zieht sich wie ein roter Faden durch die Musik von Pärt. So ist diese Musik in permanenter Verständigung begriffen. In ihrem aktiven Mitvollzug – ob singend oder hörend – regt sie dazu an, sinnvolle Ordnung durch gemeinsame Bewegung zu schaffen. Liegt hier eine Kraft zum inneren Frieden?

Mit dieser Frage im Zentrum entstand ein Programm rund um Werke von Arvo Pärt. Weitere sorgfältig ausgewählte Texte und Kompositionen erweiterten das Thema und fügten neue Perspektiven hinzu. Dabei waren selten bis nie gehörte Werke und Komponisten zu erleben.

April 2023

Steh‘ auf, es wird Zeit!

Musikalisch jubelnd erhebt sich der Gesang und schallt aus allen Himmelsrichtungen. Zinken und Posaunen stimmen mit ein. Der Zuhörer wähnt sich in einer Kirche, gebaut aus Klang. Es sind die Psalmen Davids von Heinrich Schütz (1585-1672). Inmitten dieses aufbrausenden, klangprächtigen Jubels entfaltet sich plötzlich in stiller Bescheidenheit ein intimer Klang eines Chores, der sich besinnt, indem er sich selbst befragt: „…wie lange hast du geschlafen?“ und – sich urplötzlich besinnend – ruft „Steh’ auf, es wird Zeit!“ Es ist die Chorlyrik des aus Basel stammenden Komponisten Albert Moeschinger (1897-1985). Dazu spielten zwei hochkarätige Ensembles. Das von Stephanie Boller geleitete Ensemble Lamaraviglia (5 Gesangssolisten) und das Ensemble Concerto dell’Ombra (Zinken, historische Posaunen, Violone und Orgel) geleitet von Jedediah Allen.

Steh’ auf, es wird Zeit! – Ein Konzert mit mehrchörigen Psalmen von Heinrich Schütz und a-cappella Chören von Albert Moeschinger.

In Kooperation mit dem Kammerchor Munzach

Samstag, 29. April 2023, 20 Uhr, Kulturkirche Paulus Basel 
Sonntag, 30. April 2023, 17 Uhr, Kirche Bruder Klaus Liestal 

Juni 2022

Unter dem Titel ‹O Nacht, du Sternenbronnen› versammelten sich Lieder und Werke für Chor a-cappella, die sich auf je eigene Art mit der Nacht und ihren Lichtphänomenen auseinandersetzen. Dazu gehören auch die Übergänge zwischen Tag und Nacht. So entstand ein Gang, beginnend bei der blauen Stunde, dem Eindunkeln in die Nacht und endend beim Aufhellen in die Morgenröte. Dazwischen ereignet sich das Mysterium der Nacht, die zum «Sternenbronnen» (Christian Morgenstern), zum Quell ganz andersartiger Erkenntnisse werden kann als es uns der Tag zu geben vermag.

Das Ichos Vokalensemble brachte dabei neben bekannten Grössen wie Brahms, Grieg und Pärt auch weniger bekannte zu Gehör. Namen wie Paul Baumann, Fritz Büchtger, Peter-Michael Riehm und Jürgen Schriefer sind weitgehend unbekannt, obwohl sie Anerkennung verdient haben.

Juli 2021/November 2020

Inspiriert von dem Titel der Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft von Dietrich Bonhoeffer, Widerstand und Ergebung, entstand ein Programm, welches im engen und fernen Sinn um diese beiden Pole kreiste. Bonhoeffer fragt darin aus der Erfahrung des Nationalsozialismus heraus nach „schonungsloser Aufrichtigkeit“: werden wir „…den Weg zur Schlichtheit und Geradheit wiederfinden?“

Zwischen Widerstand und Ergebung zeigt sich der Kampf, aber auch die Schönheit auf dem Weg des Herzens zu sich selbst, zeigt sich überhaupt das Wagnis, ein Mensch zu sein.

Das Projekt kam im November 2020 aufgrund der Corona-Bestimmungen nicht zustande und wurde im Juli 2021 wieder aufgenommen.

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